Montag, 10. Dezember 2012

Gestern war einer dieser gemütlichen Wintertage die einem lange in Erinnerung bleiben. (: Als ich aufwachte und den Vorhang zur Seite zog sah ich, dass es draußen schon wahnsinnig geschneit hatte. Und die Flocken fielen immer weiter. Ich habe noch weiter im Bett gelegen und diesem winterlichen Treiben zugeschaut. Faszinierend ist, das die Schneeflocken erst in die eine Richtung fliegen, dann kurz anhalten und dann vielleicht in eine andere Richtung weiterfliegen. Es ist als würden die Flocken die Richtung des Windes sichtbar machen. Das alles hatte etwas Magisches! Ich liebe den Winter sehr.
Danach begann ein ruhiger 2.Advent mit meiner Familie und am Nachmittag bin ich mit meinen Freundinnen ins Kino um die Ecke gegangen. Wir haben uns "Anna Karenina" angesehen. Einen wirklich wunderschönen Film mit der wirklich wunderschönen Keira Knightley und dem bezaubernden Aaron Johnson. Ich finde er ist äußerst empfehlenswert. Hier einmal der Trailer!
Dieser Film war vom Anfang bis zum Ende hin fesselnd. Aber auch immer wieder überraschend. Dieses Meisterwerk von Leo Tolstoi wurde hier vom Regisseur von z.B. "Stolz und Vorurteil" Joe Wright wirklich unglaublich gut umgesetzt.
Die Szenerie Russlands und die winterliche Stimmung hat einfach perfekt in meinen Sonntag hineingepasst.
Das Lied im Trailer finde ich ebenfalls wunder - wunderbar. Es ist von "Two Steps from Hell" und heißt "Nero". Ich hoffe ihr lasst euch diesen wunderbaren Film nicht entgehen. Dafür lohnt sich sogar ein Kinobesuch!
Wie habt ihr euren zweiten Advent verbracht?

Samstag, 8. Dezember 2012

Warum bloß wollen wir immer mehr haben?
Eben noch wolltest du nur mit mir reden.. dann nimmst du meine Hand und dann fragst du nach einem Kuss.
Das geht mir zu schnell. Versteh doch das wir nicht alle mit der gleichen Geschwindigkeit vorgehen. Und versteh doch bitte das wir nicht alle das gleiche Ziel verfolgen. Ich weiß noch nichtmal was ich will und du willst schon alles was ich habe? Was soll ich bloß sagen? Manchmal verbaut man sich mit einem "Noch nicht." seine Chancen für immer.  Und wenn ich sage das ich mich melde wenn ich weiß was ich will, dann wendest du dich ab. Du hast mich schon vergessen wenn ich mir endlich über meine Gefühle klar geworden bin. Ich weiß, dass es nicht das ist was du dir vorgestellt hast, aber  das bin ich. Und ich dachte du wolltest mich. Wolltest du mich etwa nicht?
 Ich habe für ungefähr 5 Jahre in einem Verein getanzt. Es hat mir immer riesige Freude bereitet. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl sich mit der Musik zu bewegen. Man fühlt sich schön und ein wenig über den Dingen. Doch jetzt ist nicht mehr genug Zeit für regelmäßiges Training und deswegen wird es wohl bald aus sein mit dem Tanzen. Ich hasse es wenn die Dinge, die ich liebe, zu Ende gehen, mag es auch nur vorübergehend sein.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Täglich stehen die Menschen vor Entscheidungen. Es gibt kleine und große. Bei manchen erkennt man die richtige sofort und bei manchen nie. Vor manchen läuft man davon, weil man nicht weiß was richtig oder falsch ist. Weil man nicht weiß was man will. Man spielt alle Möglichkeiten im Kopf durch, doch keine scheint zu passen. Keine scheint richtig zu sein und bei keiner stellt sich das Gefühl ein, etwas Richtiges getan zu haben. Was tut man dann? Es gibt so oft nur ja oder nein. Denn manchmal ist die Welt nunmal nur schwarz und weiß. Nur manche Teile sind bunt.
Alles scheint ein bisschen richtig und ein bisschen falsch. Und alle sagen einem tu dies,aber man möchte eigentlich das andere. Dies führt unweigerlich zu einer innerlichen Zerissenheit der nur schwer beizukommen ist. Ich hasse Entscheidungen.
Am Schlimmsten ist es wenn noch andere Personen von der Entscheidung betroffen sind. Beispielsweise eine Einladung, wohin auch immer. Man möchte gehen aber auch wiederum nicht. Die Gründe dafür und dagegen sind so zahlreich wie die Menschen die vor den Entscheidungen stehen und so verschieden wie die Situationen selbst. Meist folgt man dem Gefühl. Doch oft täuschen Gefühle. Sie sind nur von kurzer Dauer. Und dann ist man vielleicht nicht gegangen und bereut es hinterher. Man hat etwas verpasst. Oder andersherum, man ist da gewesen doch es war nicht angenehm. Man fühlte sich fehl am Platz und wünschte sich nur noch das es vorbei wäre. So ein kleiner Blick in die Zukunft könnte manchmal wirklich nicht schaden.
Ich hasse Entscheidungen.
Und ich stehe vor einer und weiß einfach nicht weiter!

Freitag, 30. November 2012

Wir haben eine wunderschöne neue Lampe. Und sie musste sofort für ein paar Fotos herhalten.

Immer wieder sieht man Mensche, die alles versuchen um ans Licht zu gelangen, um die Wahrheit zu finden, ihr Glück zu erreichen. Sie wollen so gerne wissen wie es weitergehen wird. Sie wollen ihr Leben besser planen... möglichst ohne weitere böse Überraschungen. Ach wenn es doch so einfach wäre.

Was veranlasst die Menschen all ihre innersten Gedanken und Träume, ihre Wünsche und auch die Abgründe ihrer Seelen, einem vollkommen anonymen Publikum aus aller Welt im Internet preis zugeben? Es ist wie als würde man Tagebuch schreiben. Nur ist der Sinn dieses Unterfangens durch die Veröffentlichung nicht igrendwie verloren gegangen? Also irgendwie sinnlos?
Doch auch ich habe gemerkt das es einfacher ist, fremden Menschen in mehr oder minder anonymen Rahmen Geheimnisse zu verraten und vielleicht verborgene Seiten zu zeigen. Es ist einfacher als es vor den eigenen Freunden zu tun. Deren Meinung wird einem doch immer mehr bedeuten als die eines Unbekannten.
Vielleicht ist es ja das was die Menschen zu dieser Absurdität veranlasst.
Vielleicht auch die Suche nach Zustimmung die man anderswo nicht findet? Oder vielleicht auch der Wunsch nach Anerkennung.
Doch auch andersrum wunderte ich mich über die Menschen und gleichwohl über mich selbst.
Was macht es so attraktiv im Leben eines Anderen zu stöbern, seine Entwicklung zu verfolgen und seine Werke zu bewundern? Ich kann es nicht beantworten. Könnt ihr es?